Um bei der baulichen Weiterentwicklung der Kindertagesstätte St. Jakob das bestmögliche Ergebnis zu erzielen, setzen wir auf Workshops gemeinsam mit Gemeinderat, Vertreterinnen der Kita und möglichen Planern. Ziel ist es, mit einem abgestimmten Konzept in den eigentlichen Planungsprozess einzusteigen. Am kommenden Dienstag findet der vorerst letzte Workshop statt.
Schwieriges Planungsumfeld
Die Planung einer Kita-Erweiterung oder eines Neubaus ist nicht ganz ohne: Einerseits ist der Bestand im Altbau dringend sanierungsbedürftig und auch zu klein: Vor allem die Krippe, aber in den nächsten Jahren auch der Kindergarten benötigen mehr Plätze. Andererseits besteht durch die Zweckbindung des 2011 realisierten Krippen-Anbaus eine Bindung an den bestehenden Standort, sodass ein vollständiger Ersatzbau finanziell kaum zu stemmen ist.
Um mit möglichen Planern ins Gespräch zu kommen und gleichzeitig ein genaueres Bild davon zu bekommen, was wünschenswert und realisierbar ist, haben wir in den vergangenen Wochen und Monaten mehrere Workshops veranstaltet. Daran beteiligt waren jeweils Vertreter eines Planungsbüros, Mitglieder des Bauausschusses und der Arbeitsgruppe Kinderbetreuung und die Kita-Leitung sowie Vertreterinnen des Personals. Ein Workshop wurde zudem ausschließlich mit dem Team der Kita abgehalten.

Eine Reihe möglicher Varianten
Nach dem finalen Workshop am kommenden Dienstag gilt es nun, die herausgearbeiteten Varianten in Absprache mit der Regierung auf ihre Förderfähigkeit abzuklopfen. Diskutiert wurden neben einem vollständigen Neubau und einem Erweiterungsbau auch eine Trennung von Kindergarten und Kinderkrippe in verschiedenen Konstellationen, wobei der Kindergarten um einen Hort erweitert werden könnte: Ab 2026 gilt an der Grundschule ein Rechtsanspruch auf Ganztagesbetreuung; mit einem Hort könnte eine qualitativ hochwertige pädagogische Betreuung besser und ressourcenschonender gewährleistet werden als mit der derzeitigen Offenen Ganztagesschule.
Nach der Abklärung aller Rahmenbedingungen soll sich der Gemeinderat im Frühsommer für eine Variante entscheiden, um zeitnah in den eigentlichen Planungsprozess starten zu können. Beabsichtigt ist ein Baubeginn im Jahr 2023.