Die Gemeinde Haselbach erhält für den Ausbau des Glasfasernetzes rund 3,7 Millionen Euro an Fördergeldern nach der bayerischen Gigabit-Richtlinie. Der bayerische Staatsminister der Finanzen und für Heimat, Albert Füracker, überreichte mir den entsprechenden Förderbescheid am Samstag, 2. April.
Über die Gigabit-Richtlinie fördert der Freistaat Bayern die Errichtung von gigabitfähigen Breitbandinfrastrukturen (i.d.R. Glasfaserleitungen), soweit die Netzbetreiber die jeweiligen Adressen in den nächsten Jahren nicht eigenwirtschaftlich mit mindestens 100 MBit/Sekunde erschließen. In der Gemeinde Haselbach fallen 396 Adressen unter diese Bestimmung – also knapp die Hälfte aller Haushalte. Der Gemeinderat hat bereits 2021 beschlossen, für alle förderfähigen Adressen auch einen Glasfaseranschluss anzustreben.
Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 4,2 Millionen Euro, das heißt, die Gemeinde Haselbach investiert knapp 500.000 Euro an Eigenmitteln in den Ausbau des schnellen Internets. Wann genau die Baumaßnahmen beginnen, liegt nun in den Händen des Auftragnehmers, ein Beginn noch in diesem Jahr ist aber unwahrscheinlich.
