So geht es weiter mit dem Glasfaser-Ausbau

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Die Gemeinde treibt den Breitbandausbau nach der Gigabit-Richtlinie voran. Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Glasfaser-Erschließung:

Was wird ausgebaut? Über die Gigabit-Richtlinie fördert der Freistaat Bayern die Errichtung von gigabitfähigen Breitbandinfrastrukturen (i.d.R. Glasfaserleitungen), soweit die Netzbetreiber die jeweiligen Adressen in den nächsten Jahren nicht eigenwirtschaftlich mit mindestens 100 MBit/Sekunde erschließen. In der Gemeinde Haselbach fallen 396 Adressen unter diese Bestimmung – also knapp die Hälfte aller Haushalte. Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung beschlossen, für alle förderfähigen Adressen nun auch einen Glasfaseranschluss anzustreben.

Was kostet der Ausbau? Das von der Gemeinde beauftragte Ingenieurbüro rechnet mit Gesamtkosten von rund 3,9 Millionen Euro für den Ausbau in der Gemeinde Haselbach. Damit werden rund 41 Kilometer Glasfasertrasse verbaut. Aufgrund eines Förderfestbetrags pro Adresse und einer Härtefallregelung in der Richtlinie bleibt der Gemeinde ein Eigenanteil von gut 400.000 Euro.

In der Gemeinde sollen rund 41 Kilometer Glasfaserleitung verbaut werden.

Bekomme ich einen Glasfaseranschluss? Wenn Sie im Außenbereich wohnen, ist die Antwort ziemlich sicher „Ja“. Außerhalb des Dorfes erreicht so gut wie keine Adresse die Förderhürde von 100 MBit/Sekunde. Aber auch im Innenbereich sind die Aussichten gut: Durch den Ausbau wird eine flächendeckende Glasfaserinfrastruktur geschaffen, die einen vergleichsweise günstigen Anschluss ermöglicht, auch wenn Sie nicht zu den förderfähigen Adressen gehören. Den Hausanschluss an die Glasfaserleitung müssen Sie in jedem Fall selbst beim Anbieter buchen.

Wie geht es jetzt weiter? Nachdem der Gemeinderat beschlossen hat, mit dem gesamten möglichen Fördergebiet in das Auswahlverfahren zu gehen, wird diese Ausbaukulisse nun ausgeschrieben. Mit dem wirtschaftlich günstigsten Anbieter schließt die Gemeinde dann eine Vereinbarung zum Netzausbau. Bis dieser Ausbau tatsächlich erfolgt, können aber erfahrungsgemäß ein paar Jahre vergehen.

Was kann da noch schief gehen? Wir sind im Förderprogramm schon weit fortgeschritten, der nächste Schritt ist aber der entscheidende: Nur, wenn sich auch tatsächlich ein Unternehmen um den Ausbau bewirbt, kann dieser auch vonstatten gehen. Bei der geplanten „Höfeerschließung“ hat das vor zwei Jahren nicht funktioniert. Aufgrund des großen Ausbaugebiets und der hohen Auftragssumme geht die Gemeinde aber davon aus, dass sich auch Anbieter an der Ausschreibung beteiligen.

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  1. Avatar von Alex Alex sagt:

    Super, ein wichtiger Schritt für die Zukunft.

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