Arbeiten an Haselbachs Zukunft

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Die Arbeit am Gemeindeentwicklungskonzept „Haselbach 2040“ wird konkreter: In einer Bürgerwerkstatt wurden am Dienstag, 9. Mai, erste konkrete Maßnahmen und Projekte erarbeitet.

In der Eröffnungsrunde erläuterte Gunter Schramm vom Büro Planwerk den rund 25 teilnehmenden Bürgerinnen und Bürger die wesentlichen bisherigen Ergebnisse der Bürgerbeteiligung zum Gemeindeentwicklungskonzept. Die Inputs aus der Auftaktveranstaltung, den Ortsteilspaziergängen und der Online-Beteiligung wurden vier Themenbereichen zugeordnet, mit denen sich die Arbeitsgruppen schwerpunktmäßig beschäftigen sollten:

  • Ortsbild, Innenentwicklung und Verkehr
  • Wirtschaft und Tourismus
  • Umwelt und Energie
  • Soziales Miteinander, Vereine

In den Arbeitsgruppen wurden anschließend die vorliegenden Projektideen konzentriert abgearbeitet – mit unterschiedlichem Ergebnis: Während in einigen Fällen schnell Lösungen gefunden wurden – etwa für die Aufwertung der Rad- und Wanderwege – konnte für andere Problemstellungen nicht gleich ein fertiges Projekt erarbeitet werden.

Gemeinderat geht in Klausur

Nach einer guten Stunde Arbeitsphase in den Arbeitsgruppen zogen die Vertreter der beauftragten Planungsbüros Bilanz. Soweit konkrete Projektpläne ausgearbeitet werden konnten, werden diese nun zu Papier gebracht und ausgeplant. In einigen Bereichen sind aber noch weitere Beratungen in den Arbeitsgruppen notwendig, bevor der Gemeinderat in einer Klausur am 7. und 8. Juli über die Priorisierung und Finanzierung der vorgeschlagenen Maßnahmen diskutiert.

Zu den Themen, die noch weiter ausgearbeitet werden müssen, gehören:

  • Ein Kriterienkatalog für die Nutzung von Freiflächen für die Energiegewinnung;
  • Ein Wegekonzept einschließlich der Querungen über die Staatsstraße 2140
  • Eine Planung für die Ortsmitte
  • Ein Konzept für die Nachnutzung der derzeitigen Kindertagesstätte
  • Die weitere Planung für das Sportgelände.

Insgesamt wurde bei der Veranstaltung deutlich, dass das Gemeindeentwicklungskonzept seiner Aufgabe, im Konsens einen langfristigen strategischen Leitfaden für die Entwicklung der Gemeinde zu erarbeiten, gut gerecht werden kann. Deutlich wurde aber auch, dass diese Entwicklung nur erfolgreich verlaufen kann, wenn der Diskurs zwischen Kommunalpolitik und Bürgern auch in Zukunft stetig aufrechterhalten wird.

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